
Urlaub mit Baby – und plötzlich schläft niemand mehr?
- Petra Kropp

- 30. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Juni
Urlaub mit Baby – das klingt nach Sonne, Sand und Familienzeit. Aber spätestens in der ersten Nacht im Hotelzimmer oder Ferienhaus merken viele Eltern: Der Schlaf läuft plötzlich ganz anders als zu Hause. 😅
Wenn dein Baby im Urlaub schlechter schläft, bist du nicht allein – und es ist kein Zeichen dafür, dass „alles umsonst war“. Ganz im Gegenteil: Veränderungen im Schlafverhalten sind völlig normal, sobald sich die Umgebung verändert.
Warum schlafen Babys im Urlaub oft schlechter?
1. Neue Umgebung, neue Reize
Babys sind sehr empfänglich für Reize – und im Urlaub gibt es davon jede Menge. Andere Gerüche, Geräusche, Lichtverhältnisse. Das kann dazu führen, dass sie abends schlechter zur Ruhe kommen oder häufiger aufwachen.
2. Unterbrochene Routinen
Ob Mittagsschlaf im Buggy, spätes Abendessen mit der Familie oder das fehlende Einschlafritual – all das bringt Unruhe in die innere Uhr deines Babys.
3. Mama braucht Urlaub – Baby nicht
Während wir Erwachsenen Erholung suchen, brauchen Babys vor allem Sicherheit und Wiedererkennbarkeit. Urlaub bedeutet für sie: Alles ist anders. Das kann verunsichern – und sich im Schlafverhalten zeigen.
Was hilft, wenn dein Baby im Urlaub schlechter schläft?
✅ Vertrautes mitnehmen
Das Lieblingskuscheltier, der gewohnte Schlafsack, das Soundgerät mit Meeresrauschen – je mehr Wiedererkennung, desto besser.
✅ Rituale beibehalten
Ein kurzes Einschlafritual (z. B. singen, tragen, stillen) kann auch im Urlaub Gold wert sein. Lieber etwas kürzer, aber vertraut, als ganz weglassen.
✅ Nicht zu viel auf einmal wollen
Sightseeing mit Baby, Restaurantbesuche und abends lange wach bleiben? Kann klappen – muss aber nicht. Weniger ist oft mehr.
✅ Einschlafbegleitung ist erlaubt
Wenn dein Baby im Urlaub wieder auf deinem Arm einschläft oder nachts engeren Körperkontakt sucht, ist das kein Rückschritt. Es ist eine Anpassung an neue Umstände – und das darf sein.
✅ Raum abdunkeln
Reise-Verdunklungsrollos, dunkle Tücher oder notfalls schwarze Müllsäcke und Klebeband können vor Ort helfen, das Zimmer gut abzudunkeln und so den Schlaf deines Babys zu fördern.
✨ Urlaub kann auch eine Chance sein
So sehr ein Ortswechsel den Schlaf durcheinanderbringen kann – er kann auch eine Gelegenheit bieten. Zum Beispiel:
Ein neuer Start nach einer schwierigen Phase (z. B. raus aus der Einschlafstill-Schleife)
Veränderung des Schlafplatzes (z. B. von Familienbett ins Reisebett)
Neue Routinen aufbauen (z. B. regelmäßigeres Abendritual)
Im Urlaub sind oft beide Elternteile verfügbar, der Alltag pausiert – das kann der richtige Rahmen sein, um etwas Neues auszuprobieren, wenn ihr euch bereit dafür fühlt.
Was tun, wenn der Schlaf nach dem Urlaub „schlechter“ bleibt?
Wenn du nach dem Urlaub das Gefühl hast, ihr müsst wieder bei null anfangen – atme durch. Babys brauchen nach Veränderungen einfach Zeit, um wieder anzukommen. Gib euch 3–5 Tage zu Hause, bevor du einschreitest. Meist pendelt sich alles wieder ein.
Fazit: Urlaub mit Baby darf schön
und
anstrengend sein
Vielleicht schläft dein Baby schlechter. Vielleicht brauchst du nach dem Urlaub selbst erstmal Urlaub. Aber ihr sammelt Erfahrungen, wachst als Familie zusammen – und das ist am Ende mehr wert als drei durchgeschlafene Nächte.
Tipp:
Du möchtest den Schlaf deines Babys langfristig stärken – im Alltag und auf Reisen? Ich begleite dich gerne dabei! Melde dich gerne bei mir für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch 🤗
Dein Babyschlafcoach
Petra





